Aufgaben des Bürgerhauses


Das Bürgerhaus Menden ist ein Kultur- und Freizeitzentrum. In den Schwerpunktbereichen Freizeit, Kultur, Musik, Soziales und Projekte sowie Vermietung werden verschiedene Angebote gemacht und Veranstaltungen durchgeführt.


Im Fachkonzept Bürgerhaus Menden heißt es ...

... unter Punkt 5. Leitbilder und Ziele des zukünftigen Bürgerhauses

 

Sowohl in den Vorgesprächen als auch im Rahmen der Zukunftswerkstatt am 9.11.2013 wurde der Charakter des zukünftigen Bürgerhauses als der eines Hauses für alle Generationen, Kulturen und Gruppen beschrieben. Eine Mitmach- und Beteiligungskultur schafft Lebendigkeit. Der inklusive, interkulturelle und generationenübergreifende Charakter soll hier spürbar sein und gelebt werden.

 

Die Offenheit und Transparenz des neu zu gestaltenden Hauses soll sich sowohl in der Angebotsstruktur als auch in der räumlichen Gestaltung und Organisation wieder finden. In der Präsentation, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit soll sich eine Willkommenskultur widerspiegeln.

 

Eine grundsätzliche Barrierefreiheit ist angestrebt. Dies ist nicht nur auf die bauliche Gestaltung, sondern auch auf die Aufnahme und die Berücksichtigung von Menschen mit Einschränkungen gerichtet. Das Haus soll klar strukturiert sein und Atmosphäre besitzen. Gleichzeitig muss es Rückzugs- und Schonräume für bestimmte Lebenslagen und -situationen ermöglichen.

 

Vorhandene Beratungs- und Dienstleistungsangebote sollen gebündelt und an die entsprechenden Interessen- und Personengruppen weiter vermittelt werden. Das Bürgerengagement soll hier einen Ankerpunkt finden, Selbsthilfeorganisationen, Initiativen und selbstorganisierte Gruppen Unterstützung erfahren und sich hier begegnen können.

 

Vorhandene Netzwerke sollen aktiv unterstützt und neue entwickelt werden. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure und Nutzergruppen ist ein wesentliches Kernelement des Konzeptes.

 

Für die Angebotsstruktur bedeutet dies:

  • Die Einbindung verschiedener Lebenslagen
  • Die Ermöglichung von Begegnung, Kommunikation und Lebenslangem Lernen
  • Eine beteiligungs- und dialogorientierte Ausrichtung
  • Anlaufstelle und Bündelung von Beratungsangeboten mit Lotsenfunktion
  • Eine abgestimmte Vernetzung und Kooperation der verschiedenen Anbieter

Quelle: 

Fachkonzept mit Eckpunkten zu dem erforderlichen Raumbedarf, Seite 18

Fachberatung für Sozialplanung und Bürgerengagement, Dortmund

 

Jutta Stratmann